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Agile Führung in der Krise

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Die Webinarreihe: Wie bleiben wir handlungsfähig, resilient und lernfähig?

 

Wir stehen durch die Corona Krise Herausforderungen gegenüber, mit denen kaum jemand gerechnet hat. Die Entwicklung der Lage ist ungewiss, die Informationslage nicht überschaubar, die durch Verordnungen und Solidarität getriebenen Veränderungen rasant. Die aktuelle Krise versetzt viele in große Unsicherheit, die lähmend wirken kann. Doch gerade in solchen Situationen müssen wir täglich schnelle und trotzdem weitreichende Entscheidungen treffen, ohne dabei in blinden Aktionismus zu verfallen.
Wir möchten Führungskräfte aller Sektoren sowie ihre Teams darin unterstützen, handlungsfähig, resilient und lernfähig zu bleiben. Um diese Krise nicht nur bestmöglich zu überstehen, sondern das, was jetzt auch an Positiven möglich wird, zu reflektieren und integrieren.
Wie kann der Umgang mit der Ungewissheit gelingen? Indem wir beständig kleine statt große Entscheidungen treffen und deren Auswirkungen reflektieren. Kurzum: Indem wir auch in der Krise agil führen.

Wir folgen wir dem Prinzip des agilen Heranstastens: Auch wir können uns nicht sicher sein, ob es das ist, was die Welt gerade braucht. Aber unser Bauchgefühl sagt: Das könnte es sein. Deshalb möchten wir lieber anbieten und ausprobieren als den Kopf in den Sand stecken. Wir werden das Angebot laufend unseren Lernerfahrungen anpassen.

 

MODUL 1: HANDLUNGSFÄHIGKEIT

Wie können wir auch bei großer Ungewissheit und unberechenbaren Konsequenzen schnelle und gute Entscheidungen treffen?

#1 Das Bauchgefühl als Indikator für stimmige Entscheidungen in komplexen Zusammenhängen
#2 Entscheidungen in starken Wertespannungen treffen
#3 Anwendung auf individuelle Herausforderungen
#4 Reflektion der virtuellen Zusammenarbeit im Status Quo

 

MODUL 2: RESILIENZ

Wir führen wir uns selbst nachhaltig durch diese Krise?

Das Geschäftsmodell ist in Frage gestellt, die Strategie obsolet, der Live-Ticker tickt, die täglichen Routinen sind überworfen und die Kinder zugleich überfordert und gelangweilt. Der aktuelle Ausnahmezustand verlangt uns einiges ab.
Um agil führen zu können müssen wir zugleich uns selbst und unsere Verhaltensweisen, andere und ihre Prozesse als auch den Kontext im Blick behalten. Um das leisten zu können, fragen wir uns: Wie können wir die Ruhe bewahren und in unserer Kraft bleiben? Sprich:  Wie führen wir uns selbst nachhaltig durch diese Krise?

#1 Kreativ statt reaktiv
#2 Mit Fülle statt mit Mangel
#3 Moderation unseres Innenlebens

 

MODUL 3: AUS ERFAHRUNG LERNEN

Wie können wir die vielen schnellen Veränderungen reflektieren und integrieren?

Wir wurden plötzlich in einen Veränderungsprozess geschubst, in dem wir freiwillig oder unfreiwillig viele große und kleine Dinge anders machen als sonst. Was davon ist uns in der Krise hilfreich, was weniger? Wo werden welche ungeahnten Ressourcen sichtbar? Was davon möchten wir auch langfristig beibehalten? Wie können im Team voneinander und miteinander lernen?
#1 Virtuelle Räume für Streit und Dialog
#2 Virtuelle Retrospektiven
#3 Sichere Experimentierfelder schaffen

#4 Reflektion der virtuellen Zusammenarbeit im Status Quo

Dabei folgen wir dem gleichen Prinzip des agilen Heranstastens: Auch wir können uns nicht sicher sein, ob es das ist, was die Welt gerade braucht. Aber unser Bauchgefühl sagt: Das könnte es sein. Deshalb möchten wir lieber anbieten und ausprobieren als den Kopf in den Sand stecken. Wir werden das Angebot laufend unseren Lernerfahrungen anpassen.

 

DIE TRAINER*INNEN

MAREN DREWES

Seit 2011 berät und begleitet Maren Teams und Organisationen mithilfe des kritischen Denkens bei ihren Veränderungsprozessen. Die studierte Philosophin und Kunsthistorikerin hat sich 2018 mit ihrer Kollegin Claire Born zusammen getan und das Unternehmen beispielsweise gegründet. Maren ist überzeugt, dass Unternehmungen im 21. Jahrhundert, die unsere Gesellschaft weiterentwickeln sollen, auf kritischer Reflexion basieren müssen. Die Forderungen nach New Work, Selbstorganisation, transparenter Kommunikation, flachen Hierarchien und wertegeleiteter Arbeit lassen sich nur dann realisieren, wenn die Beteiligten zum sowohl systemischen als auch kritischen Denken befähigt werden und Räume für diese Denkprozesse und die regelmäßige Kommunikation darüber geschaffen werden.

MALTE BOLL

Malte Boll ist ein erfahrender Unternehmer und bekennender Praktiker, der seine Berufstätigkeit zunächst im Tischlerhandwerk begonnen hatte, wo er den Meistertitel führt. Als Gründer und Geschäftsführer zweier Unternehmen konnte er persönlich Erfahrungen als Führungskraft sammeln. Malte Boll führt einen Master of Business Administration (MBA) und ist als systemischer Organisationsberater zertifiziert. Er vereint daher fundierte methodische Kompetenzen und praktische Erfahrungen. Seit 2009 begleitet er öffentliche und zivilgesellschaftliche Organisationen bei Veränderungsprozessen sowie persönliche Entwicklung von Führungskräften und Teams. Geprägt ist seine Arbeit von einer systemischen, integralen Haltung sowie einer lösungs- und ressourcenorientierten Vorgehensweise.