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Die Reihe: Beispiels-arbeits-weisen

Offenes Format / Training / Seit 2020
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Vier Mal im Jahr möchten wir unsere Beispiels-arbeits-weise niedrigschwellig erfahrbar machen. Damit richten wir uns vor allem an interne Prozessbegleiter*innen und Organisationsentwickler*innen, die in ihren Organisationen Veränderungen gestalten. Gemeinsam werden wir in vier Modulen spielerisch experimentieren, individuell reflektieren, kollektiv integrieren und agil strukturieren. Diese inhaltlichen Schwerpunkte gestalten wir jedes Jahr neu aus, sodass Sie stets eine gute Balance aus bewährten Grundlagen und aktuellen Experimenten geboten bekommen.

 

Modul 1: spielerisch experimentieren

Wir glauben an erfahrungsbasiertes und spielerisches Lernen, das Leichtigkeit und Neugier in Entwicklungsprozesse bringt. Das kann zum Beispiel so aussehen: In der Rolle eines/r Dorfbewohner*in von Unterleuten an einem Seminar teilnehmen. Die in der Organisation aktuell noch nicht gelebten Werte durch Sketche anschaulich besprechbar machen. Selbstorganisierte Zusammenarbeit durch eine spielerische Aufgabe spontan und zugespitzt erleben. Anhand von Strategiespielen die eigene Unternehmensstrategie spielerisch testen.

In diesem Modul möchten wir mit Ihnen mit spielerischen Formaten experimentieren, ihren wissenschaftlichen Hintergrund erläutern und erfahren, wie sie in Kombination mit einer zielführenden Reflektion nachhaltiges Lernen ermöglichen und in Veränderungsprozessen beispielsweise den Umgang mit Kritik und Fehlern erleichtern.

Nächster Termin am 11.12.2020 von 09:30 – 15:30 Uhr

Mehr Infos und die Anmeldung finden Sie hier.

 

Modul 2: individuell reflektieren

“Was macht das mit mir?” Das ist die Frage, die es sich immer wieder zu stellen gilt. In diesem Modul schauen wir auf das Individuum. Wir erforschen, wie die sogenannte innere Dimension, die Wahrnehmung und Haltung einzelner Menschen, Entwicklungsprozesse beeinflussen und wie diese wieder auf das Individuum zurückwirken. Das kann die kritische Auseinandersetzung mit kognitiven Verzerrungen und versteckten Annahmen sein, die transformative Erkundung von Gewohnheiten und Glaubenssätzen oder die Klärung von Rollen, sprich Zuständigkeiten und deren Beziehungen und Abhängigkeiten zueinander.

Nächster Termin am 26.02.2021 von 09:30 – 15:30 Uhr

Mehr Infos und die Anmeldung finden Sie hier.

 

Modul 3: kollektiv integrieren

Organisationen lassen sich auf der Ebene der Individuen oder auf der Ebene des Kollektivs betrachten. Wenn Individuen lernen und sich verändern, entwickelt sich nicht auch automatisch das Umfeld mit. In diesem Modul schauen wir auf das, was Menschen zusammenhält oder auseinander treibt: die kollektiven inneren Strukturen einer Organisation, verbunden mit der Frage, ob und wie sich diese aktiv verändern lassen. Wie lassen sich kollektive Muster und Glaubenssätze aufspüren? Können wir diese einfach anerkennen oder müssen wir diese verändern? Wie viele Unterschiede und Differenzen lassen sich aushalten, bevor es zum Bruch kommt? Wie gehen wir konstruktiv mit Wertespannungen um? Welche Formate braucht es, um Individualität gerecht zu werden um trotzdem ein kollektives Ziel zu verfolgen? Was braucht es, um Leitbilder und Werte im Alltag wirklich zu leben, also Teil der Organisationskultur werden zu lassen? Wie können wir verhindern, dass Gruppenintelligenz und Partizipation nicht zu Schwarm-Schwachsinn verkommt? Was braucht es, damit Organisationen nachhaltig aus den gemachten Erfahrungen lernen?

Nächster Termin am 07.05.2021 von 09:30 – 15:30 Uhr

Mehr Infos und die Anmeldung finden Sie hier.

 

Modul 4: agil strukturieren

Wir verstehen Organisationsentwicklung als einen agilen Prozess: Unter großer Unsicherheit muss gemeinsam ein Weg gegangen werden. Die Richtung ist definiert, aber welche Hindernisse genau auftauchen, an welcher Weggabelung möglicherweise eine andere Richtung eingeschlagen wird, wissen wir erst, wenn es so weit ist. Unser Ansatz ist das  kontinuierliche Erproben einzelner Interventionen. Daran schließt eine Auswertung der gesammelten Erfahrung und die Integration der Lernerfahrungen in die Organisation an, sowie die Planung nächster Schritte. In diesem Modul schauen wir auf die Strukturen, die eine solche schrittweise empirische Weiterentwicklung der Organisation begünstigen. Das kann das grundlegende Denken in Schleifen mit fest integierter Auswertung sein. Oder die Meta-Frage, wie sich ein agiler Organisationsentwicklungsprozess sinnvoll gestalten und steuern lässt. Aber auch alltagsnahe Ansatzpunkte wie Meetingformate, Entscheidungsprozesse oder Austausch- und Reflexionsformate.

Nächster Termin am 17.09.2021 von 09:30 – 15:30 Uhr

Mehr Infos und die Anmeldung finden Sie hier.